Ena Lindenbaur mit Texten von 13 Schriftstellern – Verlag  « propos de campagne »
800 Exemplarer  21 x 21 cm, 2003

 

  • Buch« Demain l’ivresse - la vie en rose »
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Der rote Fleck
Die Flasche steht am rechten Rand. Halbvoll
Das Rot läuft über, breitet sich aus
Schwebend das Glas, wie eine Aufforderung.
Eine totemartige Gestalt, wahrscheinlich weiblich, aber wie soll man eine Göttin des Weines identifizieren?  Ist es die babylonische Weingöttin Siduri,
 ist es Méthè, Nymphe der Trunkenheit oder irgendeine ägyptische Göttin?
Es ist die Titelseite von Nummer 13 der « propos de campagne» 
(Glückszahl, wie man in der Mathematik sagt). Wahrscheinlich.
Der Untergrund ist rosa (c’est la vie en…)
Ein Durst wie dieser…
« L’ivresse d’imaginer: demain» sagt Phan Kim Dien.
Februar 2003, das Buch ist da. Immer noch. Das ist seine Stärke.
Die Stärke der Bücher.
Beim Durchblättern ist die Emotion wieder da, die zärtliche Zuneigung der Freundschaft und Ena wie sie Trunkenheit zelebriert.
Wenig später (Mai 2003) werden die Zeichnungen des Buches auf einer grossen Leinwand lebendig.
Schwarz-weiss.
Musiker und Tänzerinnen sind da, begleiten die Linie, sie füllt sich mit Sinn.
Bis zur Verzerrung, der Auflösung, dem Schweigen.
Die Erinnerung bleibt präsent, intakt, stark. Der Rausch, das war gestern.
Was für einen Durst wir damals hatten.
das Leben in Rosa.

Michel Foissier

 

  • Demain l'ivresse
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